SONIA vs. EONIA

In der Welt der Fonds treten immer wieder begriffe wie EMEA (Europe, Middle East, Africa) oder EEA (European Economic Area) auf. In den meisten Fällen ist eine genauere Beschreibung nicht Notwendig, da die Bezeichnung schon selbsterklärend ist. Wie beispielsweise, dass ein ETF mit der Bezeichnung EMEA im Namen, sich ausschliesslich auf die oben genannten Regionen konzentriert. Doch es gibt einige Exoten, wie SONIA und EONIA.

SONIA steht für „Sterling Overnight Index Avarage“. Dieser Index verfolgt den tatsächlichen durchschnittlichen Wert des Sterling (Pfund). Er berechnet sich aus dem Durchschnittskurs aller ungesicherten Sterling-Transaktionen, die während der Nacht, zwischen Mitternacht und vier Uhr Morgens, von allen Mittgliedern der „Wholesale Market Brokers Association“ und deren Partner getätigt werden.

SONIA ist als ein Index, der die Spuren der Sterling Nacht Fördersätze für Abschlüsse, die in freien Stunden auftreten, verfolgt.

SONIA wurde 1997 von der Wholesale Market Brokers Association in Grossbritannien gegründet. Vor dessen Einführung gab es keinen Sterling Nacht Fördersatz. Diese Leere erzeugte Volatilität in Tagesgeldsätze der englischen Tarife. Durch SONIA stabilisierten sich diese Tagesgeldsätze. Als die SONIA erstellt wurde, gab es eine Stabilität Tagesgeldsätze und es förderte die Gründung der „Overnight Index Swaps“ Märkte und den „Sterling Money Markets“ in Großbritannien.

EONIA steht für „Euro OverNight Index Average“. Dieser Index stellt den Zinssatz dar, den Kreditinstitute im Euro-Währungsgebiet ungesichert von einem Stichtag auf den nächsten vergeben werden. Der EONIA wurde vor der European Banking Federation unter Mitwirkung der Europäischen Zentralbank 1999 ins leben gerufen.

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