Fondskennzahl Volatilität

Ich habe in diesem Blog schon über einige wichtigen Kennzahlen geschrieben. Doch eine der meist ge- und hinterfragten ist noch ausstehend: die Volatilität.

Die Volatilität bezeichnet Schwankungen, die während eines bestimmten Zeitraums bei Indizes, Wertpapierkursen, usw. auftauchen. Je grösser die Schwankungen, desto grösser ist die Volatilität. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Schwankungen in der aufwärts- oder abwärts-Richtung stattfanden. Denn je grösser diese Schwankungsbreit ist, desto Risikoreicher ist ein Fonds. Beispielsweise haben Aktien prinzipiell eine höhere Volatilität als Bonds, da Aktien viel schneller und intensiver auf den Markt ansprechen als festverzinsliche Wertpapiere. Unter anderem ist die Volatilität ein Grund dafür, dass Aktien generell als unsicherer gelten als Bonds. Wie der erfahrene Anleger jedoch weiss, heisst Risiko nicht nur mehr möglicher Verlust, sonder auch mehr möglicher Gewinn. Da die Volatilität jedoch keinen Aufschluss darüber gibt, in welche Richtung es gehen wird, sagt sie nicht aus, wie gut oder schlecht ein Fond „performen“ kann. Sie sagt lediglich aus, wie hoch die Schwankungen in der Vergangenheit waren.

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