Währungsrisiko

Als Währungsrisiko wird im Allgemeinen das Kursrisiko einer Währung gegenüber einer anderen Währung bezeichnet.

Bei Fonds ergibt sich ein Währungsrisiko, wenn beispielsweise ein schweizer Anleger in einen Aktienfonds investiert, indem sich ausschliesslich US-Aktien befinden. Somit trägt er das Risiko, dass bei Schwankungen des US-Dollars bzw. des CHF auftreten. Steigt nun der Schweizer Franken, bedeutet dies indirekt eine Abwertung der Aktien, welche in US-Doller notiert sind und der Investor verliert einen Teil seines Vermögens. Tritt jedoch der umgekehrte Fall ein und der US-Dollar steigt gegenüber dem CHF, so resultiert daraus ein Währungsgewinn. Der ausschlaggebende Faktor ist also nicht die Währung des Fonds, sondern die Währung bzw. Währungen der enthaltenen Aktien in diesem Fonds. Der Grund warum Fonds in verschiedenen Währungen an der Börse gelistet werden ist simpel: es vereinfacht die Handhabung für den Investor.

Prinzipiell gibt es nur zwei verschiedene Arten, um das Währungsrisiko zu umgehen. Die eine ist nur in inländische Aktien zu investieren und die andere ist die Absicherung. Für private Anleger ist die Absicherung jedoch nur schwer umsetzbar. Es existieren jedoch Fonds, die bereits eine Währungsabsicherung im Fondspaket vorsehen.

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